2026-07-12b - RC Pyhrn Priel

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Grieskirchen 2026 Big Team

Der Radmarathon in Grieskirchen ist für unseren Verein RC Pyhrn-Priel jedes Jahr ein absolutes Highlight. In den letzten zwei Jahren konnten wir uns in der Wertung „Big Team mixed“ (max. 12 FahrerInnen – mind. 4 Frauen) den Sieg sichern. Um diesen wollten wir auch im Jahr 2026 wieder mitfahren.
Aber in diesem 24 Stunden Rennen geht es für uns eigentlich nicht ums Gewinnen. Es geht um Zusammenhalt, Gemeinschaft und Leidenschaft. Es geht darum, dass wir miteinander Spaß haben und unsere gemeinsame Leidenschaft ausüben – nämlich das Radfahren. Das ist das, was uns ausmacht.
An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei unseren Sponsoren bedanken, die uns das alles überhaupt ermöglichen!
Großer Dank geht auch an unseren Obmann Erich, der uns auch heuer wieder tatkräftig bei der Organisation und beim Auf- und Abbau unseres Pavillons unterstützt hat.
Weiterer Dank gilt allen, die uns besucht haben, und/oder etwas zu Essen beigesteuert haben!
Rennverlauf:
Die Startphase beim 24 Stunden Rennen in der Team-Wertung ist eine sehr ambivalente Angelegenheit. Einerseits werden alle Kurven in der Gruppe deutlich mit Handzeichen angezeigt, sodass es zu keinen Missverständnissen oder Stürzen kommt, andererseits wird versucht, sich auf den kurzen Anstiegen der rund 21km langen Strecke gegenseitig etwas wehzutun. Mitte der ersten und zweiten Runde wird immer taktiert, keiner will vorne im Wind fahren. Zwei Fahrer nutzten das eiskalt aus und bildeten eine Ausreißergruppe. Hätte unser Startfahrer Thomas die (Berg-)Lokomotive das vorher gewusst, wäre er da gerne mitausgerissen und hätte sich sicher nicht im hinteren Drittel des Starterfeldes aufgestellt. So musste er nämlich auf den ersten 7 Kilometern über eine Minute auf das Hauptfeld gutmachen, was ordentlich Kraft kostete.
Halb so wild, in der Startphase geht es nur darum, in der Gruppe anzukommen und den Tracker in einer guten Position zu übergeben.
Dann übernahm unser Dauerbrenner Walter das Zepter (in Form des Trackers) und hielt uns auf Top-Position. Er gab uns allen stets wichtige Tipps, hier ein paar Beispiele:
„bergauf musst du Treten, bis du Sternderl siehst“ (selbsterklärend)
„da musst du die Ohren anlegen“ (sich klein und aerodynamisch machen)
Auch die Anbringung der Startnummern konnte er in aerodynamischer Perfektion.

Später übernahm unser Last-Minute-Joker Tobias. Er war kurzfristig für den verletzungsbedingt ausgefallenen Thorsten eingesprungen, an dieser Stelle wünschen wir rasche Genesung! Tobias lieferte richtig ab und fuhr über die 24 Stunden aufgeteilt fünf konstant sehr schnelle Runden, ebenso wie unsere neue bergab-Rakete Organspender Phillip. Er übergab an seine Partnerin Nicole, die Königin des Schindens, die Dauerbrenner Walters ersten Tipp fast schon etwas zu ernst zu nehmen schien. Danach folgte das Rennrad-Radrenn-Debütanten-Ehepaar Romana und Bernhard, die beide ihre Runden ebenfalls souverän absolvierten und dabei alles aus sich herausholten.
Schon am Nachmittag war recht klar, dass wir heuer nicht um den Sieg mitmischen würden. Die Mannschaft vom RC Grieskirchen war unter allen anderen gemischten Big Teams die stärkste Mischung und war am späten Nachmittag bereits eine ganze Runde voraus. Allerdings lieferten wir uns einen buchstäblich heiß umkämpften Dreikampf um den zweiten Platz. Jeder und jede kam völlig verschwitzt und ausgelaugt von seiner/ihrer Runde zurück zum Pavillon.
Ebenso wie letztes Jahr bewährte sich unser weiblicher Joker Wunderkind Christa, die mit wenigen Radkilometern in den Beinen trotzdem wahnsinnig starke Runden ablieferte. Ebenso wundersam ist die unfassbare Leistung von unserer Wunderpumpe Steffi, die mit einer Herzfrequenz, mit der alle anderen schon auf der Intensivstation liegen würden noch lächelnd auf dem Rad sitzt und drei richtig schnelle Zeiten in den Asphalt knallte.
Mit Einbruch der Dunkelheit lagen wir auf Platz 4, allerdings nur wenige Minuten hinter Platz 2. Es war wirklich ein sehr enges Rennen! Die Nachtschicht war bei uns dieses Jahr reine Männersache. Zum Erstaunen aller eilte uns der unermüdliche Klaus bereits ab Mitternacht zu Hilfe, der zuvor in der krassen Hitze das 6-Stunden-Rennen durchgebissen hatte. An seinen Rundenzeiten konnte man keine Ermüdung feststellen, ein Wahnsinn!
Ab den frühen Morgenstunden hatten wir uns auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Als dann noch die Siegerin des 6-Stunden-Damenrennens Tina, die Dame mit der schönsten Bräunungskante von ganz Grieskirchen 2 galaktische Runden beisteuerte war klar, dass uns nur noch reines Pech vom Podium Verdrängen konnte. Das hatten wir nicht und somit war das Ergebnis zweiter Platz perfekt!
Ich möchte uns allen zu unserer Leistung gratulieren und mich bei allen MitfahrerInnen für dieses lässige Wochenende recht herzlich bedanken!
Thomas
 
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