2016-06-25 - RC Dana Pyhrn Priel

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Radsport - Topplatzierung beim härtesten Eintagesrennen der Welt

Walter Sageder belegt Platz 2 beim Race across the Alps, welches anerkannt als das härteste Eintagesrennen der Welt bezeichnet wird. Das über 3 Länder, Österreich, Italien und der Schweiz veranstaltete Rennen mit 538 km und rund 14.000 hm, darf nur von ausgewählten, max. 50 Langstreckenspezialisten gefahren werden. Diese Stecke entspricht etwa dem Dreiländergiro, dem Ötztaler und dem Dolomitenmarathon zusammen.
Neben dem Stilfserjoch (2.757 hm), dem Gaviapass (2.618 hm) und dem extrem steilen Mortirolo mit 18% Steigung (1.846 hm) werden bei diesem Rennen weiter 8 Pässe befahren. Der Großteil dieser Strecke wird ebenfalls beim Giro de Italia bezwungen. Walter Sageder konnte dieses unglaubliche Rennen innerhalb von 21 h und 37 min bewältigen und beendete dieses mit dem hervorragenden 2. Platz.

Was für Rennen….

Bei Temperaturen um die 35 ° C und ein massiv herausforderndes Starterfeld, war es bei meiner 4. Auflage wieder wahnsinnig spannendes Rennen. In den ersten 10 Stunden war es für mich sehr hart, dass hohe Tempo an der Spitze zu halten und musste am Mortirolo meine Geschwindigkeit reduzieren. Meine dortigen Konkurrenten, alles ca. 10 kg leichter; habe ich vorne wegfahren lassen, jedoch mit dem Hintergedanken, dass ich sie sehr wohl wieder einholen werde.
Mit zunehmenden Rennverlauf, konnte ich immer besser meinen Rhythmus finden und vor allem in der Nacht mein Tempo ohne Einbruch halten.
Am Fluela-Pass gelang es mir bis ca.5 min zu Robert Petzold aufholen und konnte Ihn auch bereits am Berg ausmachen. Leider gelang es mir nicht Ihn einzuholen. Jedoch war ich selbst auch der Getriebene, da Severin Zotter mir dicht auf den Fersen war. Schließlich wurden wir alle von unserem Betreuerteam auf die Berge geprügelt und unser Dreier-Gespann war das schnellste Siegertrio der RATA-Renngeschichte.

Schließlich hat Robert Petzold mit 21 h und 26 min das Rennen gewonnen. Ich habe das Rennen mit 21 h und min und 37 min beendet und Platz 3 ging an Severin Zotter mit einer Zeit von 21 h und 45 min.

 
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